Fahrtprofil

Messrekorder Schiene
00:00:00
Geschw. GNSS
—km/h
a aus GNSS
—m/s²
|a| horiz IMU
—m/s²
Motordrehzahl
—1/min
GNSS-Güte
—m
Weg
—km

Ereignismarker

Marker sind der Teil, den Sensordaten nicht liefern: warum gebremst wurde. Ohne sie korrelierst du später Streckentopologie statt Fahrweise.
Fahrt & Fahrzeug
Sensoren
GNSS (Doppler-Geschwindigkeit)
Primärgröße — nicht abschaltbar
Beschleunigung & Drehrate
~60 Hz, Feinstruktur & Schaltrucke
Motordrehzahl über Mikrofon
Nur Spektralpeak — kein Ton wird gespeichert
Display wachhalten
Ohne das drosselt Android alle Sensoren
Vor der Abfahrt im Stand drücken: mittelt 5 s und legt den Sensor-Offset als Metadatum ab. Wichtig, weil 1° Schräglage bereits 0,17 m/s² Fehler bedeutet — mehr als die typische Auslaufverzögerung.

Protokoll

Export

Das ZIP enthält gnss.csv, imu.csv, motor.csv, marker.csv und meta.json. Alle Zeitstempel in Sekunden seit Aufzeichnungsbeginn, zusätzlich als Unix-Millisekunden.
Was die Daten hergeben — und was nicht

Auswertbar: Zugkraftkennlinie aus a über v (beim Schaltgetriebe als Sägezahn mit sichtbaren Schaltpunkten). Davis-Koeffizienten aus Auslaufphasen — denselben Abschnitt in beide Richtungen fahren und mitteln, dann fällt der Neigungsterm heraus. Bremsstufen und der Blending-Punkt Retarder → Druckluftbremse. Haltezeiten, Anfahrverzug, Ist-gegen-Soll je Halt.

Systematisch fehlerbehaftet: Die IMU misst Schwerkraft mit. Beim Anfahren nickt der Wagenkasten 0,2–0,5° auf der Sekundärfederung ein und tiltet g in die Längsachse — korreliert mit genau der Größe, die du messen willst. Deshalb ist hier die GNSS-Doppler-Geschwindigkeit die Primärgröße und die IMU nur für Feinstruktur zuständig.

Nicht verfügbar: Barometer (Web-API hat keinen Zugriff — für Höhenprofile phyphox parallel laufen lassen). Traktionsleistung, tatsächliche Masse, Rekuperationsgrad, Hilfsbetriebe.

Tunnel: GNSS fällt komplett aus, IMU-Koppelnavigation driftet quadratisch. Ein- und Ausfahrt markieren, dazwischen verwerfen oder über die bekannte Tunnellänge stützen.

Alles bleibt auf dem Gerät. Es werden keine Daten übertragen, kein Ton gespeichert, nichts an einen Server geschickt. Die Aufzeichnung ist ein Bewegungsprofil — bei mehreren Mitwirkenden ist das personenbezogen und braucht eine Absprache, wer es auswerten darf.